animierte Grafik


Haustiere für Seniorinnen und Senioren


Haustiere im Alter, Tierbesuchdienst, Tierpatenschaften übernehmen oder Gassigeher werden


Gerade für Senioren kann ein Haustier Balsam für die Seele sein, sich positiv auf die Lebensfreude auswirken und den Gesundheitszustand älterer Menschen günstig beeinflussen. In wissenschaftlichen Studien konnte dies bereits von den Experten nachgewiesen werden. Haustiere tun der Seele gut, helfen gegen Gefühle der Einsamkeit, sind gute Zuhörer sowie treue und dankbare Freunde, aber nehmen den Menschen auch in die Verantwortlichkeit, da sie Zeit, Pflege, Aufmerksamkeit und Beschäftigung benötigen.

Welche Haustiere für Senioren empfehlenswert sind

Ein treuer und anhänglicher Hund, eine verschmuste Katze, ein fröhlicher Wellensittich, farbenprächtige Zierfische oder Goldfische, ein niedliches Kaninchen oder ein kleiner Hamster sind nicht nur generell als Haustiere, sondern auch für die Wohngemeinschaft mit einem älteren Menschen gut geeignet. Das tägliche Gassigehen mit dem Hund als gemeinsamer Spaziergang mit dem vierbeinigen Freund, und zwar bei jedem Wetter, fördert auch die eigene Gesundheit, stärkt das Immunsystem, hält Kreislauf, Muskeln und Gelenke in Schwung. Außerdem lassen sich oftmals beim Gassigehen Kontakte zu anderen Hundehaltern herstellen.

Auch eine Katze ist als Haustier sehr beliebt und gut geeignet, vorallem dann, wenn ein älterer Mensch nicht mehr so ganz gut zu Fuß ist und der tägliche Rundgang mit dem Hund schwer bewältigt werden könnte. Die Samtpfoten sind schmusige und schnurrende Vierbeiner, die viel Freude bringen, aber gleichzeitig auch Zeit für sich selbst benötigen, in denen sie ihre Ruhe haben und vor sich hindösen wollen. Gerade ältere Senioren schätzen die Abwechslung zwischen gemeinsamen Spiel und Spaß sowie Ruhebedürfnis der Katze.

Verantwortung für das eigene Haustier

Die Verantwortung für ein Haustier und dessen Wohlergehen ist groß, denn es braucht nicht nur Zuwendung und Beschäftigung, sondern vorallem auch Pflege, d.h. regelmäßige Fütterungen, so dass vom Halter stets Futter beschafft werden muss. Ebenso je nach Tierart Streusand, Vogelsand, Katzenstreu, Heu etc., denn Katzentoilette, Vogelkäfige, Aquarien, kleine Ställchen etc. müssen regemäßig sauber gehalten und geputzt werden. Ein Hund braucht Bewegung und Auslauf. Der Tierarzt muss aufgesucht werden, sofern ein Tier erkrankt ist oder wenn erforderliche Impfungen anstehen. Und vieles mehr...

Vorteile und Nachteile eines Haustieres abwägen

Bevor man sich als Senior ein Haustier anschafft, ob im Seniorenheim oder in der Wohnung, muss man sich überlegen, ob man die damit verbundenen Pflichten übernehmen kann und will. Ebenso muss man bedenken, ob man auch in einigen Jahren noch, wenn die eigenen Kräfte mehr und mehr nachlassen, in der Lage sein wird, um der Verantwortung dem Tier gegenüber in jeder Hinsicht gerecht werden zu können. Auch sollte man sich im Vorfeld über die Lebenserwartung des Haustieres, dessen Haltung und über den erforderlichen Kostenaufwand informieren.

Eigene Überforderung kann dazu führen, dass ein Haustier vernachlässigt wird, und das will sicher Niemand! Rechtzeitig sollte man eine Vertretung für die Versorgung des Haustieres organisieren für den Fall, dass man sich mal nicht selbst rund um die Uhr um sein Tierchen kümmern kann. Entsprechende Tierbetreuer bieten ihre Leistungen an und helfen, das Tier zu versorgen, zu pflegen und zu beschäftigen.

Alternativen zum eigenen Haustier

Tierbesuchdienst

Wer als älterer Mensch den Kontakt zu Tieren nicht missen, aber nicht selbst ein Haustier halten möchte, hat die Möglichkeit, um einen Tierbesuchdienst zu bestellen, der bereits in vielen Städten angeboten wird. D.h. dass Tierhalter oder auch Mitglieder von Tiervereinen mit einem Tier, zumeist mit einem netten Hund, aber auch zum Teil mit einer verschmusten Katze, den Senior zu Hause oder auch in einer Einrichtung, in der eine Tierhaltung ansonsten nicht gestattet ist, in vereinbarten Abständen besuchen kommen. Es kann eine große Bereicherung darstellen, wenn ältere und vorallem auch Senioren mit Handycap regelmäßig von einem Besuchstier besucht werden.

Gassigeher werden

Viele Tierheime und Tiervereine bieten die Möglichkeit des Gassigehens mit einem der dort untergebrachten Hunde an. Und die Vierbeiner warten voller Sehnsucht auf den gemeinsamen Spaziergang mit ihrem neuen menschlichen Freund. Das Gassigehen bringt Spaß und Freude, hält außerdem aktiv und fit. Oftmals suchen auch Privatpersonen, denen es mitunter an Zeit fehlt, zuverlässige Seniorinnen und Senioren, die mit ihrem Hund Gassi gehen. Ein diesbezüglicher Blick in die Kleinanzeigen und ins Internet lohnt sich!

Tierpatenschaft übernehmen

Der Deutsche Tierschutzbund e.V sowie viele Tiervereine, Tierheime und Zoologische Gärten werben für die Übernahme einer Tierpatenschaft. Diese ist teilweise bereits ab einem geringen Beitrag monatlich möglich, womit man sich an den Haltungskosten beteiligt und seinen Beitrag für die artgerechte, sichere und liebevolle Haltung bzw. Unterbringung der Tiere in den Tiereinrichtungen leisten kann. Belohnt wird dieser Einsatz zumeist mit besonderen Vergünstigungen, besonderen Besuchsrechten und Möglichkeiten zum engeren Kontakt zu dem Patentier.



Die Freizeit für Weiterbildung nutzen

Wie wäre es mit einem Seniorenstudium oder Weiterbildung auf einem Sie besonders interessierendem Gebiet? Lernen hält fit und jung, ist zudem eine gute Möglichkeit, um gleichgesinnte neue Menschen kennenlernen und sich mit diesen über die Ergebnisse der Fortbildung austauschen zu können...




Anzeigen: